Die Diagnose des BodenseeZentrum für Legasthenie
Bodenseezentrum für Legasthenie Friedrichshafen
   

Für Eltern:


Eine "Behinderung" der eigenen Fähigkeiten durch eine
Legasthenie (LRS) muss nicht sein.
Sie ist nach heutigem Kenntnisstand unnötig, da behebbar.
In den vielen Gesprächen mit betroffenen Familien,
die ratsuchend zu uns kommen, stellen wir leider immer wieder fest,
dass sie bei der Bewältigung der durch eine Legasthenie entstandenen Probleme letztendlich auf sich gestellt sind.
Sie werden oft nicht ausreichend informiert über die ihnen zur Verfügung stehenden schulischen und außerschulischen Hilfsmöglichkeiten.


Mütter verbringen viele Stunden neben ihrem Kind am Schreibtisch, Väter gehen noch nach Feierabend die Schularbeiten für alle schriftlichen Fächer für den nächsten Schultag durch - für alle eine belastende Situation, da häufig weder gutes Zureden, Belohnung oder gar Strafen dem Kind zu besseren Leistungen beim Schreiben und Lesen verhelfen.
Meist werden diese häuslichen Bemühungen zur Qual für alle Beteiligten und enden in Wutausbrüchen und Tränen - auf beiden Seiten.
Eltern und Kinder verzweifeln daran, dass sich auch nach vielen Stunden des Lernens die schulischen Leistungen nicht nachhaltig verbessern.

Gutgemeinte Tipps wie :
" Hör doch mal genau hin!" führen bei Ihrem Kind eher zur Verwirrung;
wenn man Rohr und Mohr mit "h" schreibt, warum dann Tor ohne "h"??
Und so richtig "hören " kann man dieses "h" ohnehin nicht, oder?
Einige Kinder versuchen,für solche Widersprüche ganz individuelle Regeln zu (er-)finden,
andere resignieren vor dem scheinbar unergründlichen Geheimnis der Rechtschreibung.
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